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KomIn2Assist im Rückblick: Erfahrungen, Impulse und Perspektiven

  • Optimum GmbH
  • 2. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Part 1: Perspektive Wirtschaft 


Zum Abschluss des Projekts KomIn2Assist geben wir den Menschen eine Stimme, die dieses Vorhaben von Beginn an geprägt und begleitet haben. Seit 2023 bis heute haben Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis das Projekt kontinuierlich mitgestaltet, Erfahrungen eingebracht und Entwicklungen vorangetrieben.


In einer vierteiligen Interviewreihe beleuchten wir ihre Perspektiven auf digitale Assistenz, Inklusion und die Zukunft der Arbeit. Die Beiträge zeigen, wie unterschiedlich die Blickwinkel sind – und wie wertvoll ihr Zusammenspiel für den Projekterfolg war. 

 

Part 1: Perspektive Wirtschaft 

Digitale Assistenzsysteme gelten als Schlüssel, um Produktionsprozesse effizienter und gleichzeitig inklusiver zu gestalten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen? Im Interview wird deutlich: Der Erfolg hängt weniger von der Technologie allein ab, sondern vielmehr davon, wie sie eingeführt und genutzt wird. Als Vertreter der wirtschaftlichen Perspektive im Projekt: Lukas Hölzl von OPTIMUM datamanagement solutions GmbH.


Lukas Hölzl (im Bild rechts)
Lukas Hölzl (im Bild rechts)

 

Welche Faktoren sind für Unternehmen entscheidend, wenn sie sich für solch ein System entscheiden?

 

Lukas Hölzl: Entscheidend ist, dass Unternehmen den ROI und den tatsächlichen Nutzen erkennen – nicht nur den Kaufpreis. Der Schlaue Klaus®  bietet weit mehr: präzises Anleiten, Qualitätssicherung, Digitalisierung und automatische Protokollierung. Damit lassen sich Mitarbeitende optimal befähigen, inklusiv einbinden und Fachpersonal entlasten. Genauso wichtig: sich aktiv mit dem System auseinandersetzen. Der Schlaue Klaus®  ist ein Werkzeugkasten – wer dranbleibt, das Feedback der Mitarbeitenden aufnimmt und die Programme kontinuierlich optimiert, holt das volle Potenzial heraus. 


Wenn ein Unternehmen heute darüber nachdenkt: Was ist aus Ihrer Sicht der wichtigste erste Schritt? 


Lukas Hölzl: Einfach das volle Potenzial testen. Am Anfang steht eine ehrliche ROI-Betrachtung – ein System muss sich rechnen. Oft bremsen jedoch interne Vorbehalte den Blick auf den Nutzen. Genau deshalb bieten wir an, Der Schlauen Klaus®  für 1–3 Monate zu günstigen Konditionen direkt in der eigenen Produktion zu erproben. Entscheidend ist außerdem, die späteren Anwender früh einzubinden – Kameras über dem Arbeitsplatz werfen Fragen auf, die man offen klären sollte. Wo vorhanden, gehört auch der Betriebsrat von Beginn an mit an den Tisch. 


Welcher Mehrwert ergab sich im Projekt durch die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung? 


Lukas Hölzl: Die Zusammenarbeit hat uns wertvolle Erkenntnisse geliefert. Wir haben gesehen, dass das Einlernen der Prüfprogramme noch schneller und intuitiver werden muss – ein Bedarf, der weit über KomIn2Assist hinausreicht. Zudem haben wir viel über empathisches Anleiten und Gamification in der Montagearbeit gelernt – Bereiche, in denen es bisher kaum etablierte Lösungen gibt. Besonders deutlich wurde: Die soziale Marktwirtschaft ist ein Feld mit enormem Digitalisierungspotenzial, das wir nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort wirklich heben können. 


Was sollte jemand aus diesem Interview unbedingt mitnehmen? 


Lukas Hölzl: Gerade die soziale Marktwirtschaft muss beim Thema Digitalisierung schleunigst aufholen – es ist unumgänglich. Aber bevor man vorschnell ein neues System anschafft, sollte man Testangebote nutzen, um die Tauglichkeit im eigenen Betrieb zu prüfen. Mein Motto: Lieber probieren statt studieren. Wer Der Schlauen Klaus®  einmal in der eigenen Produktion erlebt hat, erkennt schnell, dass er weit mehr ist als ein Werkzeug – er ist ein Befähiger für Menschen und Prozesse zugleich und macht Inklusion in der Industrie greifbar. 



Genauso gespannt wie wir? Dann verfolgen Sie den Stand des Projekts auf unserer Webseite unter Aktuelles oder auf unserem LinkedIn-Account.

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