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Assistenzsysteme im Arbeitsmarkt: Wie neue Zugänge geschaffen werden

  • komin2assist
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Digitale Assistenzsysteme verändern nicht nur Arbeitsprozesse, sondern sie verändern, wer überhaupt arbeiten kann. Zum Beispiel der Schlaue Klaus zeigt, wie technische Unterstützung Barrieren abbaut und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt integriert. 


1. Herausforderungen im heutigen Arbeitsmarkt 

Viele Tätigkeiten sind komplex, erklärungsintensiv oder erfordern theoretisches Vorwissen. Das führt zu typischen Hürden: 

  • Aufgaben sind schwer verständlich oder nur mit langer Einarbeitung machbar 

 

  • Fachkräfte müssen ständig erklären und kontrollieren 

 

  • Menschen mit kognitiven oder sprachlichen Einschränkungen werden oft ausgeschlossen 

 

  • Fehler entstehen durch Unsicherheit oder fehlende Routine 

 

  • Unternehmen verlieren Potenzial, weil Fähigkeiten ungenutzt bleiben 

Genau an diesen Herausforderungen setzt der Schlaue Klaus an. 


Photo: Femos gGmbH
Photo: Femos gGmbH

2.  Was Assistenzsysteme wie der Schlaue Klaus ermöglichen 

Mensch: Unterstützung im Arbeitsprozess 

  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen 

  • Echtzeit-Feedback reduziert Unsicherheit 

  • Visuelle Hinweise ersetzen komplizierte Erklärungen 

  • Wiederholbarkeit ohne Bewertung nimmt Druck und stärkt Selbstvertrauen 

  • Learning by doing statt abstrakter Theorie 

 

Technik: Digitale Assistenz als Arbeitswerkzeug 

Der Schlaue Klaus bietet: 

  • klare, visuelle Arbeitsanweisungen 

  • automatische Prüfung von Arbeitsschritten (100% Qualitätskontrolle) 

  • intuitive Bedienung ohne Vorwissen 

  • flexible Anpassung an individuelle Fähigkeiten 


Organisation: Entlastung und Effizienz 

  • Fachkräfte müssen weniger erklären 

  • Qualität und Sicherheit steigen 

  • Prozesse werden stabiler und fehlerärmer 

  • Unternehmen können inklusiver arbeiten und neue Zielgruppen einbinden 


3. Was sich durch den Einsatz des Schlauen Klaus verändert 


Mehr Teilhabe 

Menschen, die bisher kaum Zugang zu bestimmten Tätigkeiten hatten, können produktiv mitarbeiten, unabhängig von Sprache, Lerntyp oder Einschränkungen. 


Höhere Qualität 

Durch klare Anleitungen und automatische Prüfungen sinken Fehlerquoten spürbar. Dies schafft eine korrekte Arbeitsweise, zufriedene Kunden und einen durchgängig Prozessdurchlauf.  


Entlastete Fachkräfte 

Wiederholte Erklärungen übernimmt das System. Fachkräfte können sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren. 


Neue berufliche Perspektiven 

Assistenzsysteme schaffen Tätigkeiten, die vorher nicht zugänglich waren – und eröffnen neue Rollen wie Systembetreuung oder digitale Assistenz. 


Stabilere Prozesse 

Standardisierte Abläufe sorgen für Sicherheit, Effizienz und verlässliche Ergebnisse. 

 

Praxisbeispiel 

Jonas arbeitet in einer Werkstatt und hatte bisher Schwierigkeiten mit komplexen Montageschritten. Der Schlaue Klaus zeigt ihm jeden Schritt mit Symbolen, Bildern und kurzen Hinweisen. Wenn er unsicher ist, erhält er sofort Feedback. Nach kurzer Zeit kann Jonas die Aufgabe selbstständig ausführen, ein Arbeitsbereich, der ihm vorher nicht offenstand. 

Nach einem schweren Unfall und der darauffolgenden Rehabilitation erlernt Marie durch Hilfestellung des Schlauen Klaus an ihrem vorherigen Arbeitsplatz die Arbeitsabläufe neu und wird durch die gamifizierte Anleitung positiv gestärkt.  


Fazit 

Assistenzsysteme wie der Schlaue Klaus machen den Arbeitsmarkt inklusiver, sicherer und effizienter. Sie ermöglichen Teilhabe, entlasten Fachkräfte und steigern die Qualität. Damit diese Potenziale wirken, müssen technische, organisatorische und menschliche Aspekte gemeinsam gedacht werden, genau hier zeigt der Schlaue Klaus seine Stärke. 

 



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